| Datum | Maßnahme |
|---|---|
| 2001 | Im Jahr 2001 musste die komplette elektrisch betriebene Fußbodenheizung nach einem Blitzeinschlag erneuert werden. Dazu musste der Granitboden des Kirchraumes gänzlich ausgebaut und nachher in einem aufwändigen Verfahren wieder eingebaut werden.Die Gemeinde nutzte die Gelegenheit, die Heizungsanlage auf das - ökologisch und wie finanziell günstigere - Gas umzustellen. |
| 2000 | Sanierung der gesamten Fassade des Kirchturms und des Kirchenschiffs. Der komplette alte Putz musste bis auf das Mauerwerk abgeschlagen und neu aufgebracht werden. Die jahrzehnte alten ypsilonformigen Risse an der Westseite des Turmes wurden beseitigt. Der Turm zur Stabilisierung mit massiven Ankern verklammert. Die millionenteure Sanierungsmaßnahme stellt die Gemeinde vor große finanzielle Probleme. Im Vorfeld gründet sich die „Denkmalstiftung Walder Kirche e.V.“, um die Gemeinde zu unterstützen. |
| 1998 -1999 | Neugestaltung des Kirchplatzes nach Plänen von Dipl. Ing. Uwe Rüll-Mahlendorf |
| ca. 1994 | Das Dach des Kirchenschiffs muss neu eingedeckt werden. Die alten Bitumenschindeln sind brüchig. Der Denkmalschutz besteht auf einer Eindeckung in Schiefer. Statische Gutachten ermitteln eine zu hohe Last, so dass zunächst Stahlträger eingebracht werden müssen. Die Maßnahme verteuert sich dadurch um 40 Prozent. |
| 1991 | Anfang der 90 Jahre des letzten Jahrhunderts musste die Gemeinde eine Horizontalisolierung des gesamten Kirchenschiffs durchführen lassen. Die aufsteigende Feuchtigkeit machte dem ehrwürdigen Gemäuer arg zu schaffen. Mit einem Spezialverfahren wurden die Kirchenmauern in etwa einem Meter Höhe horizontal durchgesägt und eine spezielle Isolierfolie eingebracht |
| 1973 | Sanierung des Kirchturms. Schieferabdeckung wird durch Kupferbekleidung ersetzt |
| 1965 - 1968 | Vollständige Restaurierung des Kircheninneren durch einen neuen Anstrich, Verglasung der Fenster, Herrichtung eines Steinfußbodens mit elektrischer Heizung, eine Verlegung von Kanzel, Altar und Taufbecken und Änderung der Beleuchtung (Johannes Dinnebier). Neugestaltung des Kirchplatzes, Orgelumbau mit Vergößerung auf 48 Register, sowie Anbau einer Sakristei mit kleinem Sitzungszimmer (heutiger „Welt-Laden“) |
| 1955 | neue Beleuchtungskörper |
| 1951 | Kriegsschäden an Fenstern werden beseitigt |
| 1934 | Putzarbeiten und neuer Innenanstrich der Kirche |
| 1919 | Schon im Juni 1919 werden vier Stahlglocken in den Glockenstuhl des Turmes eingebracht. Sie rufen noch heute zum Gottesdienst |
| 1919 | Drei Bronzeglocken und das kupferne Kirchendach werden zu Rüstungszwecken beschlagnahmt |
| 1894 | Farbiger Innenanstrich, mit Sprüchen an den Wänden und über den Sakristeitüren. Der weiße Kanzelaltar wurde durch einen eichenen ersetzt |
| 1859 | Fertigstellung der zweiten Orgel mit 23 Registern. |
| 1855 - 1857 | Gründliche Renovierung der Kirche, u.a. Höherlegung des Fußbodens und Einbau einer Holzakustikdecke |
| 1854 | In einem Gutachten werden viele Unzulänglichkeiten des Kirchengebäudes aufgelistet und ein Neubau ernstlich erwogen. Die neue Kirche sollte vor allem über mehr Sitzplätze verfügen (Pläne im Archiv der Gemeinde). |
| ca. 1826 | Schenkung einer Hausorgel von Jungfrau Helene Gertrud Ronsdorf, die bis 1856 gespielt wurde. |
| 1825 | Als der Innenanstrich im Frühjahr abgeschlossen wurde, waren schon Ausbesserungsarbeiten am Dach erforderlich. |
| 31.10.1824 | Als am Reformationstag 1824 das neue Kirchenschiff eingeweiht wurde, hatte es wie heute dann eine flach geneigte Decke sowie zwei Geschosse, war aber immer noch nicht endgültig fertiggestellt. Das Provisorium dauerte fast noch zwei weitere Jahre |
| 08.1820 | Einsturz des im Bau befindlichen Tonnengewölbes. Bauleitung geht an Inspektor Felderhoff |
| 18.08.1818 | Grundsteinlegung (Verzögerung durch sog. „Hungerjahre“ 1816-1817) |
| 1815 | Baudirektor Adolph von Vagedes fertigt vier unterschiedliche Entwürfe für Kirchenneubau. (Gemeinde entscheidet sich für Entwurf III). |
Konto Nr. 5 24 50 55
Stadt-Sparkasse Solingen
(BLZ 342 500 00)
